Das Burnout-Syndrom

22. Juni 2009 - 10:41 Uhr

Ein Burnout-Syndrom ist eine durchaus problematische Krankheit, welche in der heutigen Sozial- und Arbeitswelt jedoch immer häufiger Auftritt. Durch den steigenden Druck in der Arbeit vor allem auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wie aktuell, steigen die Sorgen und Probleme der Arbeitnehmer aber auch der Arbeitgeber. Die Unsicherheit über den Erhalt des Jobs kombiniert mit familiären oder anderweitigen Problemen kann leicht den Zustand eines Burnouts heraufbeschwören. In solchen Fällen gibt es jedoch spezielle Ärzte und Personen die eine Ausbildung zum Thema Burnout abgeschlossen haben, und die unbedingt aufgesucht werden sollten.

Doch wie merkt man eigentlich ein Burnout bzw. was versteht man darunter? Unter einem Burnout versteht man grundsätzlich den Zustand der totalen Erschöpfung. Im häufigsten Fall ist das eine sehr starke emotionale Erschöpfung die sich auch in reduzierter Leistungsfähigkeit bemerkbar macht. Es kommt häufig zu frustrierenden Ereignissen und außerdem können daraus psychosomatische Erkrankungen, Depressionen sowie verstärke Aggressivität entstehen. Ein solches Burnout gehört deshalb sobald wie möglich professionell behandelt. Solchen Menschen zu helfen ist natürlich nicht jedermanns Sache, de es in vielen Fällen auch nicht einfach ist diesen wieder neuen Mut zu geben. Doch ist eine Ausbildung im Bereich der Behandlung von Burnouts auf jeden Fall eine sinnvolle Weiterbildung im Gebiet Gesundheit, die auch wirklich gebraucht wird.

Die beste Behandlung eines Burnout-Syndroms ist natürlich, es gar nicht erst dazu kommen zu lassen, doch das ist wie so oft leichter gesagt als getan. Dennoch kann man einem Burnout auch durch professionelle Hilfe vorbeugen. Es gibt nämlich eine spezielle Gesundheits-Weiterbildung für diese Thematik – Experten die speziell darauf ausgebildet sind, mit ihren Patienten konsequent Mittel und Wege zu finden, ein sich möglicherweise abzeichnendes Burnout zu verhindern. Solche Personen werden als Burnout-Prophylaxetrainer bezeichnet. Diese haben eine tiefgreifende Burnout Ausbildung hinter sich und können den Betroffenen ein spezielles Coaching bieten, das es Ihnen ermöglicht von dieser Krankheit verschont zu bleiben.

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Von der Apotheke zu einen Cateringservice

9. April 2009 - 15:34 Uhr

Aus Apotheken einen Cateringservice machen: So unwahrscheinlich es sich anhört, eigentlich wäre das doch ein wunderbar amüsantes Prinzip: Genau wie im Catering könnten Apotheken-auf-Rädern durch die Krankenhäuser und Arztpraxen ziehen und den Kranken ihre Medikamente  feilbieten  , wie es sonst Catering Firmen machen .

Man könnte sich also den Weg zur Apotheke (mit ihren hinderlichen Öffnungszeiten, wohlgemerkt) sparen und manchmal sogar der Grippe entgegenwirken, wenn man die Medizin schon verkauft bekommt, bevor man überhaupt krank wird. Vorher wäre man nicht auf die Idee gekommen, jetzt wo der Apothekenradler allerdings gerade schon da ist…

Man stelle sich die Schlagzeilen vor: „Apotheken Catering in Berlin!“- klingt absurd, könnte aber hilfreich sein.

Der Verbraucher würde sich am meisten freuen: Immerhin kann er jetzt sehen, wie  die verschiedenen Filialen ihre Straßenseiten einnehmen und ihre Preise durch die Gegend schreien. Plötzlich stellt man fest, dass Aspirin doch nicht so teuer ist und Hustenbonbons nicht alle die gleiche Qualität haben. Normalerweise ist dies ja uninteressant- Hauptsache die Medikamente kaufen, die man gerade braucht, schnell und unkompliziert, damit die Krankheit auch wieder eingedämmt wird.

Apotheken sind nicht transparent. Und obwohl es dieses Modell der fahrenden Apotheke wohl eher nicht geben wird (und wenn, dann wohl nicht erfolgreich), sollte man sich im Vorfeld darüber informieren, was Kopfschmerztabletten kosten und was man tatsächlich bei der Apotheke seines “Vertrauens” dafür ausgeben muss- manchmal ist der Unterschied gravierend, der Preisvergleich nicht vorhanden und üblicherweise auch nur eine Option im Umkreis von 10 km vorhanden. Von Schnelligkeit nicht die Rede, und der Notfallschalter ist auch nie besetzt.

Vielleicht lieber doch die mobile Apotheke?

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Tipps zum Thema Treppenlift

27. März 2009 - 15:12 Uhr

Treppenlifte sind ein hilfreiches Transportmittel für kranke und behinderte Menschen, denen es aus eigener Kraft nicht mehr möglich, ist Treppen zu steigen. Die Treppenlifte sind in verschiedenen Arten verfügbar und werden individuell der Beschaffenheit der Treppe und den Bedürfnissen ihres späteren Nutzers angepasst.

Am häufigsten kommen Sitzlifte zum Einsatz. Sie verfügen über ein Sitzelement, welches in etwa die Größe eines herkömmlichen Stuhles besitzt. An der Unterseite des Sitzes ist der Antrieb angebracht, welcher auf die auf der Treppe befestigte Schiene gesetzt wird. Sitzfläche, Fußbrett und Armlehnen können bei Nichtgebrauch hochgeklappt werden, was den Einsatz eines Treppenliftes auch auf engerem Raum gestattet. Man unterscheidet in gerade und runde Treppenlifte. Ein gerader Treppenlift kommt zum Einsatz, wenn die Treppen ohne Kurven und Neigungen verlaufen. Kurvenlifte können über mehrere Etagen verlaufen und überwinden Neigungswinkel bis 180 Grad. Auch hier wirkt sich die klappbare Variante Platz sparend aus.

Plattformlifte sind Rollstuhlfahrern und Menschen zu empfehlen, welche sich in gewissem Grad noch selbst fortbewegen können. Ebenfalls kann man mit einem Plattformlift bequem Gegenstände und Einkäufe transportieren. Rollstuhlfahrer besitzen auf der Plattform einen sicheren Stand und werden durch Klappschranken und Abrollklappen gesichert. Hängelifte werden an der Decke befestigt und verfügen über eine Aufhängung für den Rollstuhl. Dieses Gerät lässt sich auch in Mehrfamilienhäusern nutzen, wo baurechtliche Probleme den Einbau eines herkömmlichen Treppenliftes verhindert.

Die Kosten für einen Treppenlift liegen zwischen 3500 und 20000 Euro. Gesetzliche Kassen zahlen nicht. Möglich ist die Finanzierung über Rehabilitationsträger. Besteht bereits eine Pflegestufe, zahlt die Pflegeversicherung Zuschüsse bis 2 557 Euro.

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Heuschnupfen

18. März 2009 - 15:47 Uhr

Heuschnupfen eine ernstzunehmende Krankheit. Die Anzahl der Heuschnupfenallergiker beträgt ca. 10-20% der Bevölkerung. Die Symptome sind Niesattacken, laufende oder verstopfte Nase, juckende und tränende Augen. Darüber hinaus kann sich ein allergisches Asthma entwickeln, welches ebenfalls die Lebensqualität der Patienten stark einschränken kann.
Die Erkrankung Heuschnupfen hat eigentlich weder unbedingt mit Heu noch mit einem normalen Schnupfen etwas zu tun. Der Heuschnupfen hat, wie das allergische Asthma oder Neurodermitis als Ursache die Überempfindlichkeit auf verschiedene Umweltstoffe, wie z.B. Blütenpollen. Sie wirken als Allergene und lösen eine immunologische Reaktion aus. Die Neigung zu einer solchen Überreaktion des Körpers ist möglicherweise angeboren. Bestimmte Umweltfaktoren können aber dies aber verstärken. Bei diesen empfindlichen Personen führt der erste Kontakt mit einem Allergen zur Entwicklung von natürlichen Abwehrstoffen, den Antikörpern. Von nun an erkennt der Organismus diese harmlosen Substanzen als gefährlich. Er ist “sensibilisiert” und bildet im Laufe von mehreren Jahren immer mehr Antikörper. Irgendwann kommt es zur ersten allergischen Reaktion. Bei Kontakt mit dem Allergen, z.B. den Blütenpollen, reagiert der Körper jetzt, als müsse er Krankheitserreger bekämpfen.

Allergischen Schnupfen teilt man grob in zwei Gruppen:
Es gibt den allergischen Schnupfen zur Pollenzeit, der durch Bäume, Gräser oder Kräuter ausgelöst wird und den allergischen Schnupfen, den andere Stoffe verursachen und der das ganze Jahr über auftreten kann. Die Therapie der allergischen Schnupfens basiert sich auf drei Punkten:
a) die richtige Lebensweise, z.B. sollte ein Tierhaarallergiker keine Tiere halten, bzw. ein Nahrungsmittelallergiker auf allergisch machende Lebensmittel verzichten.
b) die medikamentöse Therapie, hier gibt es leider nur Medikamente, die die Beschwerden lindern, wie abschwellende Nasensprays, Kortison, Antihistaminika, Mastzellenstabilisatoren und abschwellende Mittel
und
c) die spezifische Immuntherapie, die sog. Desensibilisierung. Hier werden gute Erfolge erzielt. Allerdings muss das Allergen unbedingt bekannt sein. Die Dauer der Behandlung beträgt 2 bis 3 Jahre.

Mittel geben Heuschnupfen sind zum Beispiel Cetirizin und Lorano.

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Der Online-Apotheken Markt in Deutschland – ein Überblick

13. März 2009 - 10:07 Uhr

Seit dem 1. Januar 2004 ist auch in Deutschland der Versandhandel von apothekenpflichtigen Arzneimitteln freigegeben.
Hierbei wird meist der Begriff Internet- oder Onlineapotheke mit dem Versandhandel von Arzneimittel gleichgesetzt. Allerdings gibt es hierbei kleine Unterschiede. Eine einfache Versandapotheke kann ihr gesamtes Bestellwesen auch gut ohne Internet organisieren. Hier reichen lediglich ein Telefon und Fax aus. Durch den neuen Weg des Versandhandels von Arzneimitteln können Patienten profitieren, welche chronisch krank sind und dadurch ihren Medikamentenbedarf im Voraus planen müssen.

Weiterhin ist die Onlinebestellung ideal für Patienten, die durch das Alter oder aufgrund ihrer Krankheit in ihrer Beweglichkeit eingeschränkt sind oder auch für Berufstätige. Beim Versandhandel besteht die Möglichkeit die Medikamente an eine andere Adresse, als die Hausanschrift versenden zu lassen. Die Bestellung erfolgt bequem von zu Hause aus. Der Versand erfolgt in kürzester Zeit, innerhalb von 1 bis 2 Tagen. In Deutschland gibt es mittlerweile über 2.000 Apotheken, welche eine Zulassung für den Medikamentenversand besitzen. Bestellungen können hier per Telefon, Fax, Brief und Internet getätigt werden, somit entfallen für den Kunden lästige Wege. Neben den rezeptpflichtigen Arzneimitteln befinden sich natürlich auch freiverkäufliche Medikamente, Apothekenprodukte und diverse Naturprodukte- und Kosmetik im Angebot. Freiverkäufliche Arzneimittel werden in den Versandapotheken bis zu 30 Prozent günstiger angeboten, als in der Apotheke um der Ecke. In manchen Fällen kann der Kunde sogar eine Ersparnis bis zu 60 Prozent verzeichnen.
Kunden erhalten mit ihrer Bestellung oft besondere Boni, in Form einer Gutschrift. Diese Angebote sind möglich, nachdem im Jahr 2005 die Preisbindung für verschreibungsfreie Medikamente aufgehoben wurde, allerdings gilt das nicht für rezeptpflichtige Arzneimittel, hier sind die Preise gesetzlich festgelegt.
Die Versandapotheken rechnen hierbei die Kosten mit den jeweiligen Krankenkassen ab, der Kunde zahlt lediglich die gesetzlichen Zuzahlungen.
Viele Versandapotheken bieten jahreszeitlich bedingte Sonderangebote für Produkte an. Professionelle Beratung zu Krankheiten, Risiken und Nebenwirkungen der Medikamente erfolgt per Telefon oder E-Mail. Auf der Internetseite findet der Kunde reichhaltige Informationen rund um die Gesundheit. Außerdem werden in den Online-Produktbeschreibungen detaillierte Informationen zu den Arzneimitteln aufgeführt.

Internetapotheken garantieren eine absolute Diskretion bei dem Versand von Medikamenten bei Krankheiten mit etwas pikanteren Krankheitsbildern.
Bei der Vielzahl von Internetapotheken ist es mitunter schwierig, einen seriösen Partner zu erkennen. Der Internethändler sollte auf seiner Internetseite auf alle Fälle seine berufliche Qualifikation aufführen. Weiterhin sollte der Name der für ihn zuständigen Aufsichtsbehörde, also das Gesundheitsamt oder Regierungspräsidium erkenntlich sein, ebenfalls sollte die zuständige Apothekenkammer ersichtlich sein. Es muss klar erkennbar sein, dass der Anbieter als Apotheker tätig ist. Weiterhin sollte der Kunde darauf achten, dass im Impressum der Homepage die vollständige Adresse des Apothekers vorhanden ist, nicht nur ein Postfach. Eine Telefon- und Faxnummer sollte auch angegeben sein.
Die allgemeinen Geschäftsbedingungen des Anbieters sollen für den Kunden leicht verständlich sein, darin sollen Auskünfte zu den Lieferbedingungen, Zahlungsmöglichkeiten und auch möglichen Beanstandungen sein. Für den Kunden sollte die Möglichkeit bestehen, über eine Telefon- Hotline Rückfragen tätigen zu können. Der Gesetzgeber will mit behördlicher Aufsicht einen hohen Schutz bei den Verbrauchern, sowie die erforderliche Arzneimittelsicherheit, aber auch einen fairen Wettbewerb der Anbieter untereinander, erreichen. Bei den deutschen Versandapotheken stellt der Gesetzgeber nun verschiedene Anforderungen an die Genehmigung zum Versandhandel. Der Versand hat dabei nur, aus öffentlichen Apotheken zu erfolgen und es hat eine behördliche Genehmigung vorzuliegen. Die Versandapotheken haben alle geltenden Vorschriften, für einen Apothekenbetrieb einzuhalten. Es muss ein hohes Qualitätssicherungssystem beim Versandvorgang vorliegen. Durch den Apothekenleiter muss eine professionelle Kundenberatung und auch der ordnungsgemäße Versandablauf sichergestellt werden. Weiterhin gibt es verbindliche Vorgaben zur Gestaltung von Internetseiten für den E – Commerce. Im Vergleich zum gesamten Apothekenumsatz in Deutschland betrug der Versandhandelsumsatz von Arzneimittel im Jahr 2004 knapp 1,4 Prozent, mit steigender Tendenz.

In anderen Ländern ist der Versandhandel von Arzneiprodukten über das Internet schon seit Jahren zulässig. In der Schweiz beispielsweise liegt der Anteil am Arzneimittelumsatz über den Internet- Versandhandel bei 3 Prozent. In den USA liegt der Anteil am Gesamtumsatz bei Arzneimitteln, bei dem der Vertrieb über einen Versandhandel stattfindet, bei ganzen 11,8 Prozent. Für Konsumenten gibt es hier eine Vielzahl Möglichkeiten, Arzneimittel über eine Internet- oder Versandapotheke zu beziehen. Im Gegensatz dazu ist in der Schweiz der Versandhandel an Arzneimitteln stark reguliert.

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