Von der Apotheke zu einen Cateringservice
9. April 2009 - 15:34 UhrAus Apotheken einen Cateringservice machen: So unwahrscheinlich es sich anhört, eigentlich wäre das doch ein wunderbar amüsantes Prinzip: Genau wie im Catering könnten Apotheken-auf-Rädern durch die Krankenhäuser und Arztpraxen ziehen und den Kranken ihre Medikamente feilbieten , wie es sonst Catering Firmen machen .
Man könnte sich also den Weg zur Apotheke (mit ihren hinderlichen Öffnungszeiten, wohlgemerkt) sparen und manchmal sogar der Grippe entgegenwirken, wenn man die Medizin schon verkauft bekommt, bevor man überhaupt krank wird. Vorher wäre man nicht auf die Idee gekommen, jetzt wo der Apothekenradler allerdings gerade schon da ist…
Man stelle sich die Schlagzeilen vor: „Apotheken Catering in Berlin!“- klingt absurd, könnte aber hilfreich sein.
Der Verbraucher würde sich am meisten freuen: Immerhin kann er jetzt sehen, wie die verschiedenen Filialen ihre Straßenseiten einnehmen und ihre Preise durch die Gegend schreien. Plötzlich stellt man fest, dass Aspirin doch nicht so teuer ist und Hustenbonbons nicht alle die gleiche Qualität haben. Normalerweise ist dies ja uninteressant- Hauptsache die Medikamente kaufen, die man gerade braucht, schnell und unkompliziert, damit die Krankheit auch wieder eingedämmt wird.
Apotheken sind nicht transparent. Und obwohl es dieses Modell der fahrenden Apotheke wohl eher nicht geben wird (und wenn, dann wohl nicht erfolgreich), sollte man sich im Vorfeld darüber informieren, was Kopfschmerztabletten kosten und was man tatsächlich bei der Apotheke seines “Vertrauens” dafür ausgeben muss- manchmal ist der Unterschied gravierend, der Preisvergleich nicht vorhanden und üblicherweise auch nur eine Option im Umkreis von 10 km vorhanden. Von Schnelligkeit nicht die Rede, und der Notfallschalter ist auch nie besetzt.
Vielleicht lieber doch die mobile Apotheke?